Stand: 21.12.2011
Studie zu Ergasgewinnung durch Fracking vergeben
Das Umweltbundesamt hat im Auftrag des Bundesumweltministeriums eine Studie zu der in der Öffentlichkeit besonders heftig umstrittenen Erdgasgewinnung durch Fracking vergeben. Beim Fracking wird im Gestein fixiertes Erdgas durch Erzeugung künstlicher Risse mobilisiert. Dabei werden zahlreiche teils wassergefährdende Chemikalien eingesetzt. Risiken für das Grund- und Trinkwasser durch unkontrollierte Rissbildung oder durch die Fracking - Flüssigkeiten können nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden.
Die Studie zu "Umweltauswirkungen von Fracking bei der Aufsuchung und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten" wurde Mitte Dezember 2011 an ein interdisziplinäres Forschungskonsortium aus Aachen, Mühlheim und Berlin vergeben. Schwerpunkte der Studie sind Fragen der Standortcharakterisierung, des Gewässer- und des Naturschutzes sowie technische und rechtliche Aspekte. Ziel ist eine naturwissenschaftliche, technische und rechtliche Bewertung der mit der unkonventionellen Erdgasförderung verbundenen Risiken, das Aufzeigen von technischen Alternativen sowie die Erarbeitung von Handlungs- und Verfahrensempfehlungen. Ergebnisse sollen im Sommer 2012 vorliegen.Weitere Informationen:
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